Internationales und Gastspiele

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„Was etwas Anderes ist, zieht uns an. Dank des Anderssein sieht sich der Mensch selbst anders und besser an und findet schließlich zu sich.“- Jerzy Grotowski

Europäische und Internationale Orientierung

Das „Teatr Studio am Salzufer“ und die "TRANSform Schauspielschule" sind besonders europäisch / international orientiert. Das war einer der wichtigsten Gründe ihrer Entstehung. Sie ist gerade aus diesem Grund, der Existenz der EU und ihrer Perspektive der Erweiterung entstanden. Denn: den Risiken einer globaleren Welt stehen die Chancen eines vereinigten Europa und größeren europäischen Marktes gegenüber. Berlin ist eine internationale Stadt, und es ist kein Zufall, dass das „Teatr Studio am Salzufer“ im Jahre 2004 im Jahr der Erweiterung und des Eintritts Polens in die EU eröffnet. Eine Bühne, die überwiegend große polnische und europäische Autoren spielen will.
Der europäische Einigungsprozess bietet neue Möglichkeiten der künstlerischen Vernetzung, öffnet, verändert den Arbeitsmarkt durch schrittweise Aufhebung der Grenzen besonders für junge Menschen. Europäisierung des Ausbildungsprofils im Bereich von Kultur und Kunst öffnet grenzüberschreitende Kontakte und Möglichkeiten auch für Theater, Film und Fernsehen die verbesserte Chance für internationale Begegnungen.

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Internationales Theaterfestival „Eurodrama 2002“ in Breslau

Schon im Jahre 2002, dem Jahr der Gründung der „TRANSform Schauspielschule“, haben wir bei „Eurodrama 2002“ in Breslau / Wrocław , einem Internationalen Theaterfestival des „Teatr Polski“ teilgenommen, bei dem aus Deutschland das Thalia Theater Hamburg und die Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz eingeladen waren.

Teilnahme an Schauspiel-Dramaturgischen Werkstätten

Studenten unserer Schule haben an Schauspiel-Dramaturgischen Werkstätten teilgenommen, die von führenden deutschen und polnischen Theaterleuten geleitet wurden: so von Dea Loher (Foto links), eine der bedeutendsten gegenwärtigen deutschen und europäischen Dramatikerinnen, von Michael Börgerding, Chefdramaturg des Thalia Theater (Foto rechts) und inzwischen Generalintendant des Theater Bremen, sowie Krystian Lupa (Foto Mitte), einer der größten polnischen und europäischen Regisseure der Gegenwart, der im Jahre 2000 in Paris im Theater der Nationen den 1. Preis für seine Inszenierung erhielt und 2004 mit „Meister und Margarethe“ von Bulgakow bei den Berliner Festwochen gastierte. Im Jahre 2009 bekam Krystian Lupa den Europäischen Theaterpreis.

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(von links nach rechts: Dea Loher, Krystian Lupa, Michael Börgerding)

Auszeichnung unserer Studenten

Eine Gruppe unserer Studenten wurde wegen bester Arbeitsergebnisse der Werkstätten mit deren Präsentation auf der Festivalbühne vor dem Festivalpublikum ausgezeichnet. Krystian Lupa hat bei der öffentlichen Besprechung des Festivals vor der Presse die sehr gute Vorbereitung und handwerkliche Basis unserer Studenten betont.

2003 - Internationales Festival von Schauspielschulen an der „Akademia Teatralna“ in Warschau

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Teilnahme der TRANSform Schauspielschule am Festival von Schauspielschulen an der berühmten und in ganz Europa bekannten Warschauer Akademia Teatralna, für das vom Präsidenten der polnischen Republik die Schirmherrschaft übernommen wurde. Man lädt zu dem Festival , das alle zwei Jahre stattfindet, die interessantesten Projekte der Schauspielhochschulen aus aller Welt ein. In den vergangenen Jahren wurde auch die Ernst Busch Schauspielschule eingeladen. Häufiger Gast ist die von Stanislawski gegründete Moskauer Schauspielschule MChat. Es war eine faszinierende Begegnung mit den Besten aus der ganzen Welt. Unsere Studenten haben an begleitenden Festival-Schauspielwerkstätten unter der Leitung von russischen, polnischen, spanischen und litauischen Pädagogen teilgenommen.

2004 / 2005 Różewicz: Warschau – Berlin, ein Austausch-Projekt

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Austausch-Projekt zwischen der „Akademia Teatralna - Collegium Nobilium“ und der „TRANSform Schauspielschule“. Durch Unterstützung des Berliner Senats und der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit in Warschau trafen sich die Berliner und Warschauer Schauspielstudenten. Tadeusz Różewicz, ein polnischer und europäischer Autor, gehört neben Ionesco und Beckett zu den größten avantgardistischen Autoren des europäischen Theaters des XX. Jahrhunderts. Die Warschauer präsentierten im Oktober 2004 im Berliner „Teatr Studio am Salzufer“ „Die Karthotek“ , eine Collage nach Różewicz unter der Regie von Prof. Wieslaw Komasa, und die Berliner spielten im Januar 2005 vor Warschauer Publikum auf der berühmten Festivalbühne „Collegium Nobilium“ „Die weiße Ehe“ von T. Różewicz in der Regie von Janina Szarek. Die führende polnische Zeitung und polnische Zeitschriften haben dieser Begegnung viel Aufmerksamkeit gewidmet. ( siehe „Gazeta Wyborcza“ , „Odra“ – Medienseite )

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2005 - Teilnahme an „YOUROPEDie Berliner Europa Woche

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Auf die Einladung des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit nahm das Teatr Studio am Salzufer und die TRANSform Schauspielschule an „YOUROPE“ der „Berliner Europa Woche“ teil. Grußworte u.a. von Jose Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission Europawoche 2005 und von Josep Borell, des Präsidenten des Europäischen Parlamentes.

Präsentation zahlreicher Projekte unserer Schauspielschule

Das TeatrStudio am Salzufer und die TRANSform Schauspielschule präsentierten vom 30. April bis 9. Mai einen Großteil ihres Repertoires: „Die weisse Ehe“ von T. Różewicz, „Narr und Nonne“ von St. I. Witkiewicz, „Macht, Sex, Karriere“, Szenencollage nach Aristophanes, R. Schimmelpfennig und X. Durringer, einen Chansonabend, Leitung Gina Pietsch mit Musik von Holländer, Kreisler, Jara, Brel u.a. sowie „…und braucht immerfort Freiheitsdurst“ – ein Brechtabend zum 8. Mai (1945), 60 Jahre Kriegsende mit Gina Pietsch und Uwe Streibel.

2006 - Einladung nach Moskau

Im Jahre 2006 wurde die Transform Schauspielschule mit der Diplominszenierung „Zwei auf einer Bank“ des russischen Autors Alexander Gelman ( siehe Rezension der „Berliner Morgenpost“) nach Moskau eingeladen. Aus gesundheitlichen Gründen kam es leider nicht dazu.

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2006 Kooperation mit dem Stettiner Theater: Teatr Współczesny

Seit dem Jahre 2006 kooperiert die „Transform Schauspielschule“ und das „Teatr Studio am Salzufer“ mit dem „Teatr Współczesny“ aus Stettin, das durch sein hohes künstlerisches Niveau in Polen und im Ausland bekannt ist. Es ist eine Art Transferbrücke entstanden:
Die Stettiner spielen ihre interessantesten Projekte am Salzufer 13 / 14 und wir präsentieren dort unsere neuesten Premieren. Beides geschieht mit großem Interesse des deutschen und polnischen Publikums und der Medien (siehe Medienseite).

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Mąz i Zona - Gastpiel des Stettiner Theaters in Berlin

Gastspiel des Stettiner Theaters mit „Mąz i Zona“ ( Mann und Frau) des in Deutschland fast unbekannten bedeutenden polnischen Komödienautors Aleksander Fredro im „Teatr am Salzufer“. Fredro ist auf dem Niveau von Moliere und Marivaux. Das Stettiner Theater spielte dieses Stück wegen des Interesses des Publikums und der besonderen Theateratmosphäre im „Teatr Studio“ noch ein zweites Mal im Mai 2007 bei uns.

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2007 - Eine alte Frau brütet - Gastspiel des Teatr Studio am Salzufer in Stettin

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Gastspiel des Teatr Studio am Salzufer mit „Eine alte Frau brütet“ von Tadeusz Różewicz unter der Regie von Janina Szarek im Teatr Współczesny mit großem Erfolg vor doppelsprachigem insbesondere jungem Publikum. Hauptrolle: Janina Szarek . (siehe Medienseite)

Das Gastspiel am 7. Mai 2007 fand mit freundlicher Unterstützung von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und des Teatr Współczesny statt:

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2007 - Teilnahme der TRANSform Schauspielschule in Gdynia beim Festival II - R@port

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Teilnahme am prominenten, bekannten polnischen Festival, das viele Jahre in Breslau stattgefunden hat und seit zwei Jahren in Gdynia an der Ostsee stattfindet. Es war eine Auszeichnung und zugleich Ehre, dieses Jahr die deutsche Theaterszene mit unserer Inszenierung „Eine alte Frau brütet“ bei diesem Festival zu repräsentieren, zu dem interessante Theater aus Polen und Europa eingeladen werden. Es ist wichtig zu sagen, dass aus Deutschland die Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg Platz und im vergangenen Jahr die „Schaubühne“ am Lehniner Platz Gast dieses Festivals war.

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2008 Theaterfestival Kontrapunkt Stettin / Szczecin in Berlin

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Als Teil von "Kontrapunkt'08" -des XLIII. Theaterfestivals der "Kleinen Form" weilte das Teatr Współczesny - das Moderne Theater aus Stettin im Teatr Studio am Salzufer und präsentierte “Eine Kleine“ nach dem Roman des polnischen Schriftstellers Artur Daniel Liskowacki in der Adaption und Regie von Pawel Lamza und der Übersetzung von Joanna Manc. Erzählt wird vom Schicksal der Deutschen und von ihren letzten Tagen in ihrer Heimatstadt - Stettin. Die Bühnenadaption ist eine Probe des Berührens einer menschlichen Tragödie. Das Stück wurde mit Untertiteln übersetzt. Der Roman ist in Deutschland unter dem Titel "Sonate für S" erschienen. Der Autor war anwesend. Nach dem Ende der Aufführung gab es ein lange Diskussion mit dem Publikum.

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2008 Gastspiel der Schauspielschule in Krakau

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Gastspiel des "Teatr Studio am Salzufer" mit "Eine alte Frau brütet" - "Stara kobieta wysiaduje" von Tadeusz Różewicz unter der Regie von Janina Szarek im "Teatr Ludowy" in Krakau. Hauptrolle: Janina Szarek. Das höchst aktuelle Stück von 1969, in deutscher Sprache gespielt. Das Stück diskutiert Fragen, die für die damalige Zeit in der Öffentlichkeit noch kein Thema waren und heute, wie die Presse titelt, "höchst aktuell" sind: Ökologie.

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2010 Leszek Kołakowski in Berlin

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Gastspiel des "Teatr Kana" aus Sczczecin / Stettin im "Teatr Studio am Salzufer" mit dem Stück "Lailonia" nach Motiven aus "13 Märchen aus dem Königreich Lailonia für die Großen und die Kleinen und andere Märchen" des polnischen Philosophen und Schriftstellers Leszek Kołakowski. Eine Bühnenadaption und in Regie von Mateusz Przyłęcki. Die Figuren haben Angst vor der Anonymität. Sie tun alles, um ihre eigene Anwesenheit bemerkbar zu machen, beachtet zu werden, sich von der Masse abzuheben und ins Dasein zu kommen. Sie glauben, dass sie glücklich sein werden, wenn sie dieses Ziel erreichen. Das Stück wurde mit deutschen Untertiteln gespielt. Es war Teil einer Präsentation der Wojewodschaft Westpommern Ende Mai in Berlin.

Das „Teatr Kana“

Das Theater besteht seit 1979 und wurde von Zygmunt Duczyński gegründet. Es gehört zu den interessantesten experimentellen polnischen Theatern. Das Stück Nacht erhielt 1994 die Aus-zeichnung „First Fringe“ und den „Critics Award“ beim Internationalen Kunstfestival in Edinburgh. Das Ensemble des Teatr Kana nahm an allen wichtigen Festivals für experimentelles Theater und an Kunstfestivals teil - so z.B. am Internationalen Theaterfestival Malta in Poznań, am Internationalen Festival Jüdischer Kultur, am Internationalen Festival Reminiscencje in Krakau sowie am Lubliner Theatertreffen Konfrontacje Teatralne. Mit den Stücken nach Texten von Venedikt Erofeev beteiligte es sich drei Mal am Edinburgh Festival - 1995 als Ehrengast. Darüber hinaus wurden die Produktionen u.a. in Moskau, Amsterdam, Berlin, Los Angeles, Santa Monica, Santa Ana, Pasadena, San Diego, San Francisco (USA), im Cheltenham College, Großbritannien, in Nitra, Slowakei, und in London gezeigt - Eröffnungsvorstellung des Festivals Visual Theatre 1995. Herausragende Rezensionen brachten unter anderem: "The Times", "Los Angeles Times", "Los Angeles Weekly", "The Scotsman", "Backstage" und viele andere. 01 Lailonia f.K.Machowicz

Gastspiele in Deutschland

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2006 - „Das Maß der Dinge“ - Gastspiel in Dresden

Im März 2006 hatte das Teatr Studio am Salzufer ein Gastspiel mit der Diplominszenierung „Das Maß der Dinge“ des nordamerikanischen Autors Neil LaBute in der Regie von Janusz Cichocki im Societaetstheater in Dresden, im ältesten Theater der Stadt.

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2007 - Gastspiele in Stettin, Hamburg und Leipzig

Anfang des Jahres 2007 gab es drei Gastspiele mit dem Stück „Eine alte Frau brütet“ von Tadeusz Różewicz in der Regie von Janina Szarek. Das Stück entstand als Kooperationsprojekt mit dem Teatr Współczesny, dem Zeitgenössischen Theater in Szczecin / Stettin dank der Unterstützung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Warschau. Die Gastspiele in Deutschland finanzierte zum Teil der Beauftragte der Bundesregierung bei der Bundeskanzlerin für Kultur und Medien (BKM). So gastierte das Teatr Studio am Salzufer mit „Eine alte Frau brütet“ im Februar 2007 im Kleistforum in Frankfurt/Oder. (siehe Rezensionen)

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Ebenfalls im Februar 2007 im „Altonaer Theater“ in Hamburg und im März 2007 in Leipzig im „Schauspiel Leipzig“, jetzt „Centraltheater“. (siehe Rezensionen)

 

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