Das Teatr Studio am Salzufer - Bühne der Schauspielschule

Am 28.02.14 sind 10 Jahre vergangen seit der Gründung der deutsch-polnischen Bühne: "Teatr Studio"am Salzufer. Das 10 Jährige Jubiläum haben wir am 21.06.14, mit der Inszenierung: "Pfankuchen, Schweine, Heiligenscheine" gefeiert
(nach Texten von Brigida Helbig, Regie: Janina Szarek).

 

Das Teatr Studio wurde am 28. Februar 2004 unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Herrn Klaus Wowereit, im Jahr des Beitritts vieler osteuropäischer Länder u.a. Polens in die EU mit der Premiere des Stückes „Die weiße Ehe“ von Tadeusz Różewicz in der Übersetzung von Henryk Bereska, in der Regie von Janina Szarek gegründet.

Buehne mit Scheinwerfer

Die Künstlerische Leitung der Bühne haben inne: Prof. Janina Szarek – Regisseurin, Schauspielerin, Pädagogin, seit 32 Jahren in Berlin und Prof. Dr. Olav Münzberg, deutscher Schriftsteller, Kunst- und Kulturwissenschaftler – ehemaliger Vorsitzender der Neuen Gesellschaft für Literatur (NGL) und des VS – Berlin im Verband deutscher Schriftsteller.

Ziel des Theaters ist die Promotion der polnischen Kultur in Deutschland, besonders polnischer Theaterkultur und Literatur als auch umgekehrt die Präsentation deutscher Dramaturgie (Scena Plus) in Polen. Man spielt auf Deutsch und hauptsächlich für das deutsche Publikum.

Das Teatr Studio schöpft zu einem großen Teil aus der polnischen Theatertradition, aus ihrer Stilistik und ihren handwerklich-künstlerischen Errungenschaften, ist aber auch eine Art Symbiose zwischen deutscher und polnischer Theaterkultur. Teatr Studio bedeutet eine Form, wo der Mensch und die Darstellung des Schauspielers im Mittelpunkt stehen und wo das Publikum näher an das Geschehen heranrückt. Eine Form, die unkonventioneller, suchender, ursprünglicher und wahrhaftiger ist. Das Teatr Studio arbeitete eine eigene Stilistik und ein eigenes künstlerisches Profil heraus.

Premieren und große Inszenierungen

Neun Jahre der Tätigkeit brachten fast 30 Premieren hervor, darunter viele große Inszenierungen von europäischen und Weltautoren. Sie erweckten das Interesse und auch den Enthusiasmus des kritischen Berliner Publikums und erbrachten die Anerkennung der deutschen und polnischen Theaterkritik (siehe Rezensionen). Die Rezensenten betonen die Notwendigkeit eines solchen Theaters im heutigen Deutschland und Berlin, seine Einmaligkeit und sein hohes künstlerisches Niveau. Sie sprechen über besondere Sinnlichkeit und emotionale Intensität der Inszenierungen als auch über die Wendung zum Menschen („Im Mittelpunkt steht der Mensch“ – Bernhard Hartmann in Theater der Zeit, April 2005), was diese Bühne von der kühlen Berliner Theaterlandschaft abhebt und unterscheidet.

Theaterensemble

Das Ensemble des Theaters ist international und jung. Es besteht hauptsächlich aus Studenten der TRANSform Schauspielschule. Es ist eine besondere Konstruktion – einmalig in Deutschland oder auch Europa –, wo die Institution der Schule verbunden ist mit der professionellen Bühne mit klarem künstlerischen Profil. Eine Konstruktion, die sich in der Praxis bewährt. Man kann sagen, dass die Idee dieses Theaters aus einer unglaublich inspirierenden deutsch-polnischen Symbiose entstanden ist und auf ihr basiert, und das betrifft hauptsächlich junge Menschen.

Die Initiative dieses Theaters wird auch außer von Klaus Wowereit von vielen deutschen Bundestags- und Europapolitikern unterstützt
(Siehe Rezensionen und Stimmen).

Austausch mit europäischen Schauspielschulen

Die deutsch-polnische Bühne kooperiert und betreibt Austausch mit europäischen Schauspielschulen und Theatern, besonders intensiv mit polnischen Partnern. Die internationalen Projekte der Schule wurden bis jetzt finanziell unterstützt durch den Berliner Senat, die Kulturstaatsminister (die/den Beauftragte(n) für Kultur und Medien bei der Bundeskanzlerin –BKM) und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Warschau.

 

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