Teatr Studio am Salzufer - Tadeusz Rozewicz Bühne Berlin

 
Am 28.02.14 sind 10 Jahre vergangen seit der Gründung der deutsch-polnischen Bühne: "Teatr Studio"am Salzufer. Das 10 Jährige Jubiläum haben wir am 21.06.14, mit der Inszenierung: "Pfankuchen, Schweine, Heiligenscheine" gefeiert
(nach Texten von Brigida Helbig, Regie: Janina Szarek).

 

Buehne Teatr Studio


Die 200qm große Studiobühne des Teatr Studios am Salzufer und der Transform Schauspielschule

Buehne Teatr Studio

Tadeusz Rozewicz

Tadeusz Rózewicz – einer der größten europäischen Lyriker und Dramatiker des 20. und 21. Jahrhunderts (Europäischer Preis für Literatur – Straßburg 2008) unterstützt mit seiner Autorität das Teatr Studio am Salzufer seit seiner Gründung. Zusammen mit dem Übersetzer seiner Werke Henryk Bereska verzichtete er auf sämtliche Tantiemen für "Die weiße Ehe" bereska und "Eine alte Frau brütet" als Gestus der hohen Wertschätzung. Er betont außerdem die Notwendigkeit einer solchen Bühne im heutigen Berlin. Er besuchte sogar die erfolgreiche Inszenierung seines Stückes „Die weiße Ehe“ (Regie: Janina Szarek) in unserem Theater am Salzufer. Bei diesem Besuch nannte Rózewicz das Teatr Studio am Salzufer ein „Theater der biologischen und geistigen Erneuerung.“


Thierseklein

Grußwort zum fünfjährigen Bestehen der deutsch-polnischen Bühne in Berlin Teatr Studio am Salzufer von Wolfgang Thierse - Vizepräsident des Deutschen Bundestages:

„Seit fünf Jahren bereichert die deutsch-polnische Studiobühne Teatr Studio am Salzufer das Theaterleben. In diesen wenigen Jahren wurden zehn Inszenierungen realisiert – und von den Zuschauern begeistert aufgenommen. Das Stück „Eine alte Frau brütet“ von Tadeusz Rózewicz erlebt in diesen Tagen seine 50. Vorstellung! Es ist mir ein Bedürfnis, allen Akteuren dieser Bühne zu den künstlerischen Erfolgen der vergangenen Jahre zu gratulieren:
Das Teatr Studio am Salzufer vermittelt dem Berliner Publikum den Reichtum der polnischen Theaterkultur und leistet einen wertvollen Beitrag zur Festigung der traditionsreichen deutsch-polnischen Beziehungen. Dafür bin ich allen Beteiligten dankbar.“


Petra Merkel - Mitglied des deutschen Bundestages

„Berlin als Bundeshauptstadt erhält (…) die Funktion eines „Bindeglieds“, einer „Brücke“ in der Mitte von Europa. Und wie, wenn nicht durch kulturelle Angebote, könnte diese Brücke mit Leben gefüllt werden?! Insofern ist die Deutsch-polnische Studiobühne am Salzufer ein Brückenpfeiler in der deutsch-polnischen Theaterlandschaft – und ein Angebot in der Hauptstadt der Bundesrepublik für Berlinerinnen und Berliner und Touristen. (…) Als Mitglied der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe unterstütze ich Sie gern, weil Ihr Theater beispielgebend für ein zukunftsweisendes Engagement im Sinne der Osterweiterung der Europäischen Union steht.“

Petra Merkel, Mitglied des deutschen Bundestages


Eckhardt Barthel

„Das Teatr Studio am Salzufer ist in besonderer Weise dazu geeignet, den Dialog der Kulturen – vor allem durch Überwindung der Sprachbarrieren – zu befördern. Eine solche Einrichtung zur Beförderung des kulturellen Dialogs innerhalb Europas kann man nur begrüßen. Ich wünsche dem Teatr Studio viel Erfolg.“

Eckhardt Barthel, Mitglied des Deutschen Bundestages


Klaus Wowereit

„Das Teatr Studio am Salzufer blickt heute auf fünf arbeits- und ebenso erfolgreiche Jahre zurück. Auf der Habenseite können sie vor allem auch verbuchen, dass sie sich als Bühne in der deutschen Hauptstadt profiliert haben, dass sie zu einem Zentrum regen deutsch-polnischen Kulturaustausches geworden sind. Das findet verdiente Anerkennung und verdient gleichermaßen großen Dank.“
„Die Symbiose der Transform Schauspielschule mit dem Teatr Studio hat sich bewährt. Die jungen Studentinnen und Studenten finden hier optimale Bedingungen, gibt es doch eine Verbindung von Theorie und Praxis, wie sie nicht enger sein könnte. Vom `Hörsaal´ auf die Bühne ist es ein kurzer Weg. Das spricht für eine praxisnahe Ausbildung und sichert eine hohe künstlerische Qualität. Viele Absolventen haben den Sprung ´auf die Bretter, die die Welt bedeuten` geschafft“ und auch dazu darf man heute ganz herzlich gratulieren."
Regierender Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit


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Szene aus „Pfankuchen, Schweine, Heiligenscheine“. Regie: Janina Szarek.

 

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Szene aus „Pfankuchen, Schweine, Heiligenscheine“. Regie: Janina Szarek.

 

Bildergallerie zum 10 jährigen Jubiläum der deutsch-polnischen Bühne Teatr Studio am Salzufer

 

 

Szene aus - Die weiße Ehe


Szene aus „Die weiße Ehe“. Regie: Janina Szarek.


„Berlin hat ein neues Theater. Ein kleines, in einem der verschachtelten Gebäudekomplexe des Salzufers auch arg verstecktes, aber ein besonderes. (…)
Erstaunlich, wie frisch und komödiantisch unbekümmert die Schauspielstudenten spielen. (…)
Dem neuen deutsch-polnischen Teatr Studio am Salzufer gelang ein verheißungsvoller Start.“
Christoph Funke („Der weiße Traum“ / Der Tagesspiegel vom 3. März 2004)

 

„Eine große Ensembleleistung, mit dichten Bildern zwischen (Alp) Traum und Realität.“
David Hannak („Sexualtrauma“ /Zitty vom 29. April 2004)

 

„Bei der Eröffnung des Teatr Studio, der ersten deutsch-polnischen Studiobühne in Berlin, reichten die Plätze für alle Interessenten nicht aus. Das solch eine Einrichtung politisch gewollt ist, zeigt schon die Anzahl prominenter Grußworte.“
Uwe Sauerwein („Frühlingserwachen – Europa rückt zusammen“ / Berliner Morgenpost vom 27. März 2004)

 

„Das Publikum ist begeistert, die Kritik ist es auch.
Nach all den Jahren der Abwesenheit erscheint in Berlin ein neues polnisches Theater. Es ist ein Erscheinen im großen Stil.“
Maria Bartczak (New York und Rózewicz“ / Stettiner Kurier vom 16. April 2004)

 

„Vor allem hat das Teatr Studio mit dem bisher Gezeigten, durch die Verbindung von Texttreue und von atmosphärischer Dichte geprägten Inszenierungsstil künstlerisch etwas zu bieten.“
Bernhard Hartmann („Im Mittelpunkt steht der Mensch“ / Theater der Zeit vom April 2004)

 

Szene aus: Zwei auf einer Bank
Szene aus „Zwei auf einer Bank“. Regie: Janina Szarek.

 

„Dass sich hier zwei Schauspiel-Eleven ein äußerst raffiniertes, nervenzerrendes Psychoduell liefern, ist dem fesselnden Spiel in keiner Sekunde anzumerken. Hochklassig.“
Ulrike Borowczyk („Bizarrer Flirt auf der Parkbank“ / Berliner Morgenpost vom 16. März 2006)

 

„Das deutsch-polnische Teatr Studio am Salzufer in Berlin setzt auf Atmosphäre. Es zielt auf die Sinne des Publikums (…) Ein Vollbluttheater (…) Ähnliches wird in Leipzig sonst nur von der Euro-Szene geboten.“
Hendrik Pupat („Ein Samenkorn, das letzte“ / Leipziger Volkszeitung vom 7. März 2007)

 

„Die Zuschauer stehen unter dem Eindruck einer großartiger, ungewöhnlichen Vorstellung.“
Elzbieta Stasik („Deutsch-polnische Bühne in Berlin“ / Theaterportal – DW-World – Deutsche Welle 2007)

 

Szene aus: Eine alte Frau bruetet
Szene aus „Eine alte Frau brütet“. Regie: Janina Szarek.

 

„Subtile und alptraumartige Bilder vom Müllplatz der Geschichte leben in Gegenwart dieser Inszenierung (…)
Berlin hat ein solches Theater gebraucht.
Man selbst trägt diese Besessenheit der nüchternen Poesie mit dem Rhythmus des Lebens eine ganze Weile nach Hause. Kann sein, dass es uns die Sinne schärft.“
Christiane Thoms („Eine alte Frau brütet“ / Polen und Wir Bochum 2007)

 

„Die „Cafeszenen“ im ersten Teil der Inszenierung : das ist ausgezeichnetes allerfeinstes Schauspiel von Janina Szarek.“
Tadeusz Kornás („Polen am Salzufer“/ didaskalia Krakau 2008)

 

„Zur Aufführung von Tadeusz Rózewicz´s Stück „Eine alte Frau brütet“ reiste Prinzessin Irina zu Sayn von Wittgenstein an, um die großartige Janina Szarek in ihrer eigenen Inszenierung zu erleben. Am meisten war sie jedoch beeindruckt, dass die jungen Schauspielschüler kongenial im Ensemble mit der Altmeisterin des polnischen Theaters spielten. „Es ist ein unverstelltes Theater, das die Emotionen nahe an das Publikum heranbringt,“ sagte sie gegenüber der Berliner Woche.“
Dr. Frank Wecker („Das Beben der Zeit – Eine Prinzessin besuchte Aufführung im deutsch-polnisch Teatr Studio“ vom 18. Juni 2008)