Pfannkuchen, Schweine, Heiligenscheine Neueste-Aktuelle Produktion

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Die Studentinnen der Transform Schauspielschule: Anne Wolf und Nadine Rey in "Pfannkuchen, Schweine, Heiligenscheine" Foto: Stefan Dybowski aus den Archiven des Teatr Studio am Salzufer.

 

„Eine satirisch-musikalisch - kabarettistische Collage“ - Über die Inszenierung

„Pfannkuchen, Schweine, Heiligenscheine“ ist eine satirisch-musikalisch - kabarettistische Collage nach dem Miniroman und andere Texte von Brigida Helbig-Mischewski. Das Szenar ist Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der Regisseurin und Autorin.

Es sollte nicht nur Satire für polnisches Emigrationsmilieu in Deutschland sein, sondern auch eine Satire auf die gegenseitige Wahrnehmung der Deutschen und Polen darstellen. Es sollte eine bittere humanistische Dekonstruktion nationalen Emigrationsmythen und nationaler Stereotypen zeigen. Es sollte Paradoxe in der Kommunikation zwischen Deutschen und Polen widerspiegeln, gegenseitige Vorurteile und mentale Barrieren zeigen, die zu grotesken Situationen führen. Als Hintergrund figurieren dabei ein noch vorhandenes aber gleichzeitig sich veränderndes zweigeteiltes Deutschland und auch einige in beide Länder, Polen und Deutschland einschneidende Züge der Unionsrealität. Es gibt eine niederschmetternde Autoironie und Ironie, die keine von beiden Seiten, also niemanden schont.  

Die Autorin Brigida Helbig-Mischewski wird durch zwei Schauspielerinnen dargestellt. Zuerst erscheint sie als Spiritus Movens der ganzen Geschichte, als weiblicher Prospero, ursprünglicher Kreator- Regisseur- Ideengeber. Die innere und äußere Action entsteht auf der Bühne aus ihrer Dichtung, Projektionen, Erinnerungen- Reflexionen. Sie kreiert auch auf der Bühne ihr eigenes Alter Ego, einen literarischen Doppelgänger , sich selbst als literarische Figur : Gisela Stopa. Die beide szenische Personen wandern durch die Vorstellung in einer Symbiose, wie zwei syjamäsische Zwillinge, wie ein sich ergänzendes, inspirierendes Organismus. Die beide wandern als eine unkonventionelle, ehrgeizige , lebendige junge Polin durch einen Haufen von absurden Situationen. Insofern knüpft das Spektakel an die Ästhetik des absurden Theaters an, indem es eine groteske Metapher darstellt und konkretisiert .

Einer von wichtigsten Motiven der Vorstellung sind neben nationalen und sexuellen Identität : Emigration als Trauma und gleichzeitig Chance der individuellen Entwicklung und die Spezifik Berlins als multikulturelle Stadt.

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Die Studenten der Transform Schauspielschule: Patrick Hagendorf, Ipek Özgen, Katharina Scheffner und Nadine Rey in "Pfannkuchen, Schweine, Heiligenscheine" Foto: Stefan Dybowski aus den Archiven des Teatr Studio am Salzufer.

Über die Autorin Brigida Helbig-Mischewski

Brigida Helbig-Mischewski wurde im Jahre 2012 zum NIKE Preis (wichtigste literarische Preis in Polen) nominiert und ist Professorin für polnische Literatur an der Humboldt Universität und Professorin für in Słubice.

Sie wohnt seit Jahren in Berlin und kennt ausgezeichnet heutige deutsch-polnische Verhältnisse auf der politischen, sozialen und gewöhnlichen tagtäglichen, menschlichen Ebene. Sie arbeitete auch für das Feuilleton des „Radio Multikulti“ (Radio Berlin-Brandenburg/RBB).

In ihren Werken beschäftigt sie sich mit den Themen der deutschen und polnischen Kultur und ihren gegenseitigen Relationen, Stereotypen, Vorurteilen und Einflüssen. Ihre Figuren leben in der Welt dieser zweier Mentalitäten, die sich wechselseitig den kritischen spiegel zeigen, sich manchmal bekämpfen, manchmal ergänzen. Sie versucht einen Blick aus der historischen Distanz auf die beiden Kulturen zu schaffen.

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Die Studenten der Transform Schauspielschule: Tomas Heise-Munoz und Nadine Rey in "Pfannkuchen, Schweine, Heiligenscheine" Foto: Stefan Dybowski aus den Archiven des Teatr Studio am Salzufer.

Über die Regisseurin Janina Szarek

Janina Szarekpolnische und deutsche Schauspielerin, Pädagogin, Regisseurin. Gründerin und Leiterin der deutsch-polnischen Bühne : „Teatr Studio am Salzufer“- wohnt seit 33 Jahren in Berlin und gehört zur Emigration der in Berlin lebenden polnischen Künstler. Studium der Polonistik und Theaterwissenschaft an der Jagiellonen Universität in Krakau und Schauspielstudium an der Theaterhochschule in Krakau . Doktor der Theaterkünste an der Theaterhochschule (Akademia Teatralna) in Warschau. Zur  Zeit im Professurverfahren an der Akademie. Mitgründerin der mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichneten Krakauer „STU Theaters“. Zahlreiche Tourneen. Nach dem Schauspielstudium Engagement am „Teatr Polski“ und „Teatr Współczesny „ Wrocław (Breslau) . Zahlreiche Hauptrollen im Theater und Fernsehen. Zusammenarbeit mit den größten polnischen Regisseuren wie : Krystian Lupa (Hauptpreis der „Theater der Nationen“ im „Theatre de L’Odeon" - Paris 2002, der „Europäische Theaterpreis“- 2009), Jerzy Grzegorzewski, Henryk Toma - szewski. Preise der polnischen Theaterkritik.

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Die Studentinnen der Transform Schauspielschule: Nadine Rey und Ipek Özgen in "Pfannkuchen, Schweine, Heiligenscheine" Foto: Stefan Dybowski aus den Archiven des Teatr Studio am Salzufer.

 

Seit 1981 tätig in Berlin-West. Arbeit als Pädagogin und Regisseurin im eigenen Schauspielstudio. Mitgründerin des „Teatr Kreatur“ von A. Woron. Rollen an der Berliner Volksbühne und im deutschen Film und Fernsehen. Theaterarbeit in London. Gastdozentin an der „Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, der „ Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf“ und an der „Freien Universität Berlin“ – Theaterwissenschaft. Gründerin der Internationalen Theater Werkstatt (ITW) Berlin. Intendantin des „Teatr Studio am Salzufer“ und von „Scena Plus“ in Stettin. Zahlreiche Regiearbeiten : u.a. Akademie der Künste, Ballhaus Neukölln, Teatr Studio am Salzufer. Vorgeschlagen für einen Preis für Kultur und Integration.

 

GALERIE - PFANNKUCHEN, SCHWEINE, HEILIGENSCHEINE

 

TEATR STUDIO am SALZUFER - TADEUSZ ROZEWICZ BÜHNE BERLIN

mit  „PFANNKUCHEN, SCHWEINE, HEILIGENSCHEINE“   -

eine literarisch – musikalisch – kabarettistische Collage

nach Texten von Brigida Helbig – Mischewski

Regie/Inszenierung  -  Janina Szarek

Bühnenbild/Plakat - Andre Putzmann

Licht                        - Bartek Kaczalski

 

Es spielen die Studenten der Transform Schauspielschule Berlin:

Anne Wolf, Nadine Rey, Patrick Hagendorf, Katharina Scheffner, Tomas Heise-Munoz und Ipek Özgen.

 

Das Projekt wird finanziert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit   (SdpZ)

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Die Kartenvorbestellung unter :

030/ 324 23 41, h.: 0177 675 63 95 und : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 
 
  
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