Kartenreservierungen unter (030) 39 74 92 81 oder buero@teatrstudio.de
Um Voranmeldung von größeren Gruppen wird gebeten: buero@teatrstudio.de
Individuelle Termine für die Aufnahmeprüfung möglich.
Selbiges gilt auch für die Aufnahmeprüfungstermine für die neue Klasse 2012: Termine sind schon jetzt vereinbar!
Kontakt unter 0177-67 56 0 69 oder contact@teatrstudio.de
1. Schauspiel-Etüden des 1. Semesters unter pädagogischer Leitung von Janina Szarek sowie Szenische Bewegung (Ensemble-Etüde) unter pädagogischer Leitung von Dzidek Starczynowski. 3. Semester: „Streit in Chiozza" von Carlo Goldoni / Einzel- und Ensemble-Szenen unter pädagogischer Leitung von Janusz Cichocki.
2. 5. Semester: Klassische Szenen (Zweier-Szenen): „Sommernachtstraum“ von Shakespeare (Titania - Zettel); „Was ihr wollt“ von Shakespeare (Viola - Olivia); „Elektra“ von Euripides (Elektra - Klytämnestra): unter pädagogischer Leitung von Gunda Aurich.
Geplant für die Aufführungen sind der 26. Mai und 02. Juni 2012 jeweils um 20 Uhr.
Und wir – das Teatr Studio am Salzufer - waren zum ersten Mal dabei! Leider musste aus Krankheitsgründen "Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen" von Nicolai Gogl ausfallen, so dass unsere Absolventen mit ihrer Diplominszenierung "Leonce und Lena" von Georg Büchner ganze vier (!) Mal vor vollen Rängen auf die Bühne gingen. Wir bedanken uns bei allen Zuschauern für den Besuch und freuen uns, Sie auch demnächst einmal bei unseren neuen Insenzierungen begrüßen zu dürfen!

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen interessierter Theatergänger!
Weitere Informationen auch hier!
„Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen“ von N. Gogol, Regie: Antje Siebert
In „Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen“ (1835) flüchtet sich der Protagonist Poprischtschin in seine eigene Welt. Der erste Eindruck von einem gesunden Menschen wandelt sich zusehends in das Bild eines hoffnungslosen Phantasten und Verrückten. Im weiteren Verlauf verliert er sich immer weiter in seine nun erkennbare Krankheit. Er verfällt in abstruse Wahnvorstellungen, die letztlich auch sein Handeln und Leben bestimmen.
Im Zentrum des Geschehens steht der Konflikt zwischen sensiblen menschlichen Individuen und einer hierarchisierten von absoluteen Machtstrukturen geprägten Gesellschaft und daraus resultierenden Leiden, dem Gefühl der Entfremdung und Verbannung des gogolischen Antihelden. In seiner absurden Tragik stellt sich die Frage von Kafkas späteren Helden: „Bin ich verrückt oder ist die Welt um mich herum verrückt?“
Das im Jahre 1835 entstandene Werk ist weiterhin aktuell und hinreißend in seiner emotionellen Dichte: metaphysisch und existentiell. Es basiert auf der Wiedergabe menschlicher Schwächen und der absurden Deformation, die der Autor bis in das Dämonische treibt. Gogol beeinflusste u.a. den russischen Schriftsteller Fjodor Dostojewski (1821 – 1881) und gilt als einer der frühen Wegbereiter des Existenzialismus.
Der Autor von "Aufzeichnungen" ist Vorläufer der heutigen modernen Weltliteratur und eröffnete durch die Kreation eines Antihelden den Menschen den Zugang zu Prozessen des Unbewußten lange vor der Psychoanalyse Sigmund Freuds. Ein spannender Abend, gutes Schauspiel und eine interessante Inszenierung – Teatr Studio
Teilnahme an der 4. Langen Nacht der Opern und Theater am 28. April 2012 von 19 - 1 Uhr (!) Weitere Termine in Vorbereitung.
Anfang Oktober 2011 hat die Diplominszenierung des 6. Semesters mit Georg Büchners Stück „Leonce und Lena“ Premiere gefeiert.
Regie: Stephan Baumecker
„Leonce und Lena“ - ein Lustspiel mit bitterem Beigeschmack
Georg Büchner starb sehr jung, mit 23 Jahren und hinterließ dennoch ein unsterbliches Werk. Sein Lustspiel „Leonce und Lena“ handelt von Jugendlichen mit „Luxusproblemen“. Gelangweilt und voller Weltschmerz und Lebensmüdigkeit leben sie in einem verrotteten und im Stillstand erstickten System vor sich hin. Als Material für ein Theaterprojekt mit Studenten also bestens geeignet. Vier Studenten verwandeln sich in all die Charaktere dieser Geschichte, durchleben die Stationen der gelangweilten Jugendlichen, der Machthaber und unterwürfigen Zuträger der Macht. Sie versuchen den Ausbruch, verlieben sich und landen am Ende doch wieder im gleichen zermürbenden Rhythmus der Zeit. Gibt es Hoffnung, lohnt es sich nach Veränderung zu suchen?
Teilnahme an der 4. Langen Nacht der Opern und Theater am 28. April 2012 von 19 - 1 Uhr (!) Weitere Termine in Vorbereitung.
Es gibt einen NEUEN TERMIN für das Stück „Die Mutter“ von Stanislaw Ignacy Witkiewicz (Witkacy) und zwar am Freitag, 7. Oktober 2011, 20 Uhr
Weitere Termine im Oktober 2011.
Finanzielle Unterstützung: Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit - Warschau.
Regie und Titelrolle: Janina Szarek

Stanislaw Ignacy Witkiewicz (Witkacy) ist die ungewöhnlichste, am meisten vielseitige künstlerische Persönlichkeit Polens der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die politischen, sozialen und ästhetischen Anschauungen seiner Romane, Dramen und seiner Philosophie sagten den Alptraum totalitärer Systeme voraus, die Europa nach 1930 erfassten. Sie enthalten auch Definitionen von Prozessen der heutigen europäischen Realität.
Weitere Termine in Vorbereitung.

Unser Absolvent Axel Hartwig (Abschluss 2007), der schon in vielen Kurz- und Kinofilmen mitgespielt hat, ist nun auf der 62. Berlinale in dem dokumentarisch gespielten Film von Calle Overweg „B E Z I E H U N G S W E I S E N - (NEGOTIATING LOVE)“ zu sehen.
Screening-Termine:
Oskar-Gewinnerin - Vanessa Rose

Unsere Absolventin Vanessa Rose (Abschluss 2004), festes Engagement im Theater Altenburg/Gera erhielt am 26. Juni 2011 im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera den Oskar, der seit 2003 von den Theatervereinen von Altenburg und Gera am Ende der Spielzeit an dessen gemeinsame Favoriten der Saison vergeben wird. Wir gratulieren!
Désirée von Delft (Abschluss 2010) ist demnächst in der RTL-Serie "Jugendliebe" (Regie: Peter Pippig; Rolle: Andrea) und im Herbst in dem ARD-Spielfilm "Nur mit euch" (Regie: Udo Witte; Rolle: Praktikantin) zu sehen.
Außerdem hat sie für die Spielzeit 2011/2013 ein festes Engagement am Kinder- und Jugendtheater vom Theater Dortmund (staatliche Bühne).

Timothy Nicolai (Abschluss 2009): Hat seit dem 1. Januar 2011 einen Festvertrag für anderthalb Jahre an der Landesbühne Sachsen-Anhalt, an der er vorher als Gast gespielt hat.
Am 25. November 2010 fand die Premiere von 'Die verzauberten Brüder' von Jewgeni Schwarz, inszeniert von Peter Kube, statt. (Rolle: Bären Meister Petz). Das Stück wird auch im neuen Jahr noch gespielt.
Am 5. März 2011 wird die Premiere von Frank Wedekinds 'Frühlingserwachen', inszeniert von Martina Bode, stattfinden. (Rolle: Hänschen Rilow).
Vorher war er in der Hauptrolle des Norman Besseth in „Cash – und ewig fließen die Gelder“ (Komödie von Michael Cooney, inszeniert von Peter Kube) an der Landesbühne Sachsen-Anhalt Lutherstadt Eisleben zu sehen. Premiere: 02. Oktober 2010.
Karolina Lodyga, (Abschluss 2007): Dominik Grafs TV-Drama „Im Angesicht des Verbrechens“, in dem sie die Rolle der Katharina spielt, gewann jetzt den Deutschen Fernsehpreis 2010 in der Kategorie „Bester Mehrteiler“.
Unsere Absolventin Julia Romanova (Abschluss 2007) feiert am 26. November 2010 um 20 Uhr im Hof Theater Berlin mit dem Stück "Sonjas Entscheidung" von Lorenz Hippe als Sonja, Lehrerin, Mutter, Beraterin Premiere. Dabei handelt es sich um ein Jugend-Theaterstück über die Schwierigkeiten eigene Entscheidung zu treffen. Angelique Kutzner, (Abschluss 2007), ist am 11. Oktober 2010 auf SAT.1 in "Schicksale - und plötzlich ist alles anders" zu sehen.
Susanne Strach (Abschluss 2008): Hauptrolle in „Water under the Bridge“ (R: Jytte Hill, HfbK Hamburg) zu sehen auf dem 22nd Galway Film Fleadh Festival in Irland, Juli 2010.
Josefine Krebelle (Abschluss 2009): Weiterbildung am The Actors Studio, New York.