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  1. Intensiv-Sommerakademie August 2011

     Szene aus Ganze Tage Ganze Nächte Vom 7. bis 14. August 2011 bieten wir die Intensiv-Sommerakademie August 2011 für Schauspiel, Camera Acting, Sprechen und Szenische Bewegung für junge Begabte zwischen 16 und 30 Jahren an. Hierbei handelt es sich um einen 8tägigen Orientierungs- und Vorbereitungskurs. Nach den letzten erfolgreichen Workshops der vergangenen Monate, die viel Interesse bei dem jungen Publikum geweckt hatten, bieten wir nun diesen Intensivkurs in kompakterer, zeitlich verkürzter und um das Fach Camera Acting erweiterter Form an.

    Sehr erfahrene Hochschuldozenten führen in diese vier Bereiche ein:

    Schauspiel:

    Im Bereich Schauspiel werden den TeilnehmerInnen die Grundlagen nach Konstantin Stanislawski und Michail Tschechow vermittelt. Durch eine Reihe von gezielten Übungen und Improvisationen sollen den Beteiligten wichtige Bühnenregeln vermittelt werden, unter anderem: der bewusste Weg zur szenischen Emotion, wo liegen die Schwerpunkte der szenischen Umsetzung, mit welchen äußeren und inneren Mitteln sollte der Schauspieler eine Spielbereitschaft erreichen, um kein Versagen auf der Bühne zu riskieren.

    Prof. Janina Szarek – Leiterin, Schauspiel, Regie Janina Szarek

    Studium der Polonistik und Theaterwissenschaft an der Jagiellonen Universität Krakau, Studentin von Prof. B. Dabrowski - langjähriger Mitarbeiter von K. S. Stanislawski. Schauspielstudium an der Theaterhochschule Krakau und Warschau (1968-72).

    Mitgründerin des mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichneten Krakauer „STU Theaters“. Zahlreiche Tourneen, Teilnahme an bekannten europäischen und Weltfestivals (Moskau, New York, Nancy, Avignon, Erlangen, Teheran). Engagement am „Teatr Polski“ (Wrocław, Breslau) und „Teatr Wspołczesny“. Zahlreiche Hauptrollen im Theater und Fernsehen. Zusammenarbeit mit den größten polnischen Regisseuren wie K. Lupa (Hauptpreis der „Theater der Nationen“ im „Théâtre de L‘Odéon“ Paris, 2002, der „Europäische Theaterpreis“ -2009); J. Grzegorzewski, H. Tomaszewski. Preise der polnischen Theaterkritik.

    Seit 1981 tätig in Berlin-West. Arbeit als Pädagogin und Regisseurin im eigenen Schauspielstudio. Mitgründerin des „Teatr Kreatur“ von A. Woron. Rollen an der Berliner „Volksbühne“ und im deutschen Film und Fernsehen. Theaterarbeit in London. Gastdozentin an der „Hochschule für Schauspielkunst ‚Ernst Busch‘ “, der „Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf“ und an der „Freien Universität Berlin“ - Theaterwissenschaft.

    Gründerin der Internationalen Theater Werkstatt (ITW) Berlin. Intendantin des „Teatr Studio am Salzufer“ und von „Scena Plus“ in Stettin. Promovierte über Tadeusz Różewicz. Zahlreiche Regiearbeiten: u.a. Akademie der Künste, Ballhaus Neukölln, Teatr Studio am Salzufer. Vorgeschlagen für einen Preis für Kultur und Integration.

    Camera Acting:

    Hier werden den TeilnehmerInnen die Schwerpunkte der Schauspielarbeit vor der Kamera nahgebracht. Am Beispiel von improvisierten Szenen wie auch aufgrund bekannten Filmszenen mit starkem Konflikt wird die Spezifik des Spiels vor der Kamera herausgearbeitet: dazu zählen Authentizität, Glaubwürdigkeit wie auch die filmspezifischen Ausdrucksmittel. Die abgedrehten Szenen werden durch unsere erfahrene Fachkraft gemeinsam mit den TeilnehmerInnen analysiert und ausgewertet. Darüber hinaus wird auch in die technische Seite der Filmarbeit eingeführt (Fachsprache; Kamera-Einstellungen, etc.). Nach Kursende werden die gedrehten Szenen den TeilnehmerInnen ausgehändigt.

    Sandra Bernardi - Filmregisseurin, Drehbuchautorin, Dozentin für Filmschauspiel Sabine Bernardi Studium der Theater- Film- und Fernsehwissenschaften an der Universität in Köln. Abschlussstudium „Filmregie“ an der ifs –Internationalen Filmschule Köln. Berufstätigkeit bei diversen Kino-, TV- und Serienproduktionen bei ARD, ZDF, RTL ( u.a. Tatort, Soko Köln, Ritas Welt, Nikola, Die Wache, Nesthocker). Autorin und Regisseurin von Spiel- und Dokumentarfilmen für ZDF ( u.a. „ROMEOS“- präsentiert auf der Berlinale 2011 – offizielle Sektion Panorama ); Preise und Auszeichnungen u.a. Schmelztiegelpreis – Filmfestival Ruhrgebiet; Drehbuchpreis „Köln Film 2007“, Preis – BMW-Award Bester Film; Deutscher Kurzkrimi Preis, Bester Film Jugendfilmfest 1995 und 1996.

    Sprechen:

    Schwerpunkte des szenischen Sprechens werden im Bereich Sprechen den Teilnehmern durch die Schulung der stimmlich-sprachlichen Ausdrucksmittel nahegebracht.

    Yvette Richter – Körper-Stimm-Training Yvette Richter

    Schauspielstudium an der „Hochschule für Schauspielkunst ``Ernst Busch´´ (1985-89). Engagements u.a. am Theater Erfurt, Theater Altenburg , Gera, Hans Otto Theater Potsdam, theater 89 – Berlin, Theater am Kurfürstendamm. Zahlreiche Rollen im Theater, Film und Fernsehen. Theaterregisseure u.a.: Alexander Lang, Rudolf Koloc, Roland Bartschi, Roland Oehme, Christine Habort, Klaus Stephan, Dietrich Taube, Karl-Heinz Welzel. Wichtigste Filmarbeit: „Rosenstraße“ – Margarethe von Trotta. Arbeit mit Tim Tragese, Christiane Wiegand, Sigi Rothemund, Bodo Fürneeisen und Dagmar Wittmers.

    Seit 2008 Dozentin für Körper –Stimme an der Schauspielakademie Mecklenburg-Vorpommern.
    Seit 2009 an der Transform Schauspielschule Berlin. Pädagogische Weiterbildung an der Hochschule.

    Szenische Bewegung:

    Szenische Bewegung vermittelt einen Einblick in die Arbeit zur Befähigung, den eigenen Körper auf der Bühne zu steuern und zu beherrschen.

    Dzidek Starczynowski – Pantomime, Choreographie, Akrobatik, Slapstick Dzidek  Starczynowski

    Schüler und Solist des berühmten Pantomime Theater von Henryk Tomaszewski in Wrocław, Breslau. Hauptrollen u.a. in „Gilgamesch“, „Movement“, „November Nacht“, Dr. Faustus“. Tourneen durch ganz Europa, USA, Kanada, Nordafrika. Gast von vielen Welttheaterfestivals. Erfolge u.a. im Pariser „Théâtre de L‘Odéon“ und am Broadway in New York. Mitgründer der Pantomime Bühne der Warschauer Kammeroper (1975-81). Erfolge vor allem in den USA. Auftritte in La Mamma, New York, im Bacon Theater am Broadway, Body Poloitic Chicago. Auftritte in Washington, Philadelphia, Boston und auf dem Theatre Festival in Milwaukee.
    Im Herbst 1978 Leitung des Bewegungs-Workshops für Schauspieler an der Washington and Lee University in Lexington, Virginia. Er gehörte zu dem exklusiv ausgewählten Dozenten-Team, zu dem auch Elisabeth Taylor zählte. Bei der Gelegenheit lernte Dzidek Starczynowski sie näher kennen, da sie ihren Schauspiel-Workshop direkt nach seinem umsetzte.

    1982-87: Gründung des Warschauer Pantomime Theaters am Jüdischen Theater, tätig als Autor, Regisseur und Choreograph. Seit 1988 in Berlin.

    Mitgründer des berühmten Theaters „Teatr Kreatur“ unter der Leitung von Andrej Woron. Mitwirkung als Schauspieler und Choreograph an allen Produktionen. Friedrich Luft - Preis 1994 für Ensemble. Aufführungen für die Volksbühne und das Berliner Ensemble. Tourneen in Europa und Südamerika. Choreograph und Schauspieler an vielen deutschen und polnischen staatlichen Bühnen u.a.: Staatstheater Bielefeld, Staatstheater Darmstadt, Jüdisches Theater Warschau.

    Seit 2002 Dozent und Regisseur an der Transform Schauspielschule Berlin. Außerdem Autor und Regisseur vieler Inszenierungen.

    Ganze Tage – Ganze Nächte

    Informationen zur Sommerakademie:


    Der Unterricht findet vom 7. bis 14. August täglich mit Pausen von 10 - 17.30 Uhr statt.
    Pro Tag: 3h Schauspiel, 2h Camera Acting. Jeden 2. Tag: 1,5h Bewegung, 1,5h Sprecherziehung = 52h insgesamt.
    Kursgebühr: 270 Euro.

    Noch 3 Plätze frei!


    Hinweis:
    Nach erfolgreicher Teilnahme werden die Teilnehmer – falls gewünscht – OHNE Aufnahmeprüfung in die Ausbildung an der Transform Schauspielschule aufgenommen.
    Bei Interesse bitte eine E-Mail an: contact@transform-schauspielschule.de oder telefonisch unter: 030 - 3 24 23 41.
    Anmeldungen sind noch möglich!

  2. Sa., 27.03., 20:00 Uhr.

    Collage
    „38 Topflappen
    und
    22 Aschenbecher“

    Der Abschlussjahrgang präsentiert
    - Vorsprechmonologe und Chansons - .

    Zusammenstellung/Leitung: Janina Szarek

    Monologe: Antje Siebers, Janusz Cichocki, Gunda Aurich, Janina Szarek, Horst Ruprecht
    Chansons: Sylvia Anders

    Eintritt: 7 €

  3. Premiere der Diplominszenierung am Sa., 27.06.2009, 20:00 Uhr

    Letzte Vorstellung - dernière: So. 14.03.2010, 20:00 Uhr

    „Ganze Tage - Ganze Nächte“
    Xavier Durringer

    Regie: Antje Siebers

    Dauer: 1,1/4 h
    Karten: 15 €, erm. 10 €

    Ein öffentlicher Ort, ein Bahnhof, eine Hauptverbindungsstraße, eine Ecke, irgendsowas. Menschen, die dort leben oder zufällig vorbeikommen. Auf der Suche nach Sensationen, krummen Geschäften, Liebe und nach sich selbst. Außenseiter, die in ihrer Ausweglosigkeit wohl schwer zu ertragen wären, gäbe es da nicht auch ihren grotesken Humor, der sie in verzweifelt komischen Situationen umso liebenswerter macht. Fragmente, Fetzen von Geschichten, Puzzleteilchen, die vom alltäglichen Wahnsinn Leben erzählen.

    Es spielen die Studenten des 6. Semesters: Tatjana Albrecht, Nordin Daouiji, Désirée von Delft, Lorenz Eiche, Eva Kölling, Claudia Koziarczuk, Nicolas Krüger, David Matla. - Choreografie: Dzidek Starczynowski

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    Fotogalerie

  4. Sonntag, 28.02.2010, 20:00 Uhr

    „6 Jahre ‘Teatr Studio am Salzufer – deutsch-polnische Bühne in Berlin‘ “
    Zur Feier dieses Jubiläums:

    1. Teil: Theater - Stück “Ganze Tage – Ganze Nächte“
    2. Teil: Empfang
    3. Teil:
      Uraufführung des Filmes in Deutschland
      ‚Tadeusz Różewicz - Gleiwitzer Jahre‘
      (Gliwickie lata Tadeusza Różewicza)
      - mit deutschen Untertiteln
      von Maria Dębicz (Wrocław / Breslau) und Krzystof Korwin Piotrowski (Gliwice / Gleiwitz)
      Beide Autoren des Filmes sind anwesend.
      Der Film wird an demselben Abend zeitgleich im polnischen Fernsehen TV 2 gesendet.
  5. Samstag, jeweils 20:00 Uhr: 14.11., 28.11.2009

    „Eine alte Frau brütet“
    Stara kobieta wysiaduje
    von
    Tadeusz Różewicz

    Stück in zwei Akten
    Übersetzung: Paul Pszoniak
    Regie: Janina Szarek

    gespielt wird in deutscher Sprache mit einigen polnischen Einsprengseln

    Dauer: 2 h
    Karten: 15 €, erm. 8 €

    weitere Informationen

  6. Ein literarischer Abend

    Donnerstag, 11. Juni 2009, 20:00 Uhr

    Präsentation des Buches von Professor Dr. Gabriela Matuszek über Stanislaw Przybyszewski:
    "Stanislaw Przybyszewski - ein moderner Autor, Essays und Prosa. Versuch einer Monographie".

    Stansislaw Przybyszewski war ein polnischer Schriftsteller und charismatischer Künstler, der auf deutsch und polnisch schrieb und zur bekannten Boheme Berlins der 20-er Jahre gehörte.
    Er war Dramatiker, Essayist und Prosaschriftsteller.

    Frau Gabriella Matuszek ist Professorin für Literatur an der Jagiellonenuniversität in Krakau und Vorsitzende des Schriftstellerverbandes in Krakau.

    Moderation: Prof. Brigitta Helbig-Mischewski, Berlin/Szczecin

  7. Premiere am Sa., 31.01.2009, 20:00 Uhr

    „O Krieg, du Sohn der Hölle“
    Shakespeare - Heinrich der VI.
    Euripides - Die Troerinnen

    Regie: Horst Ruprecht

    Dauer: 2 h
    Karten: 15 €, erm. 8 €

    Wie in einem Spiegel erkennen wir bei Shakespeare und Euripides unsere Welt der Intrigen, der Kriegsspiele, der Blutbäder, des Völkermordes - den Menschen, machtbesessen und untergehend in seiner animalischen Natur - ohne Moral.
    In einer Collage zeigen die Studenten der Transform-Schauspielschule Berlin ihre spielerische Auseinandersetzung mit Shakespeare und Euripides in zeitgenössischen Adaptionen. Shakespeare - Rosenkriege (Heinrich VI.) Eine Reihe von Bürgerkriegen (1455 - 1485) zwischen den Häusern Lancaster (Rote Rose) und York (Weiße Rose) des englischen Königshauses Plantagenet um die Thronfolge. Euripides - Die Troerinnen Im Trojanischen Krieg (1200 vor u. Z.) wurde die Stadt Troja nach zehnjähriger Belagerung eingenommen und total zerstört. Die Frauen von Troja wurden durch die griechischen Eroberer versklavt.

    Es spielen die Studenten des 5., 6. und 7. Semesters Tatjana Albrecht, Farés Bouattoura, Nordin Daouiji, Désirée v. Delft, Lorenz Eiche, Eva Kölling, Thomas Kolasa, Claudia Koziarczuk, Nicolas Krüger, David Matla, Anja Schlüter.

    Flyer von O Krieg du Sohn der Hölle
  8. Freitag, jeweils 20:00 Uhr: 16.01.2009, 23.01., 13.02., 20.02.

    Der Bär
    von
    Anton Tschechow

    Regie: Stephan Baumecker

    Dauer: 65 min
    Karten: 9 €, erm. 6 €