Die „Transform Schauspielschule“ zählt zu den erfolgreichsten Schauspielschulen Berlins. Das belegen nicht nur zahlreiche Theaterproduktionen auf hohem künstlerischen Niveau, die auf der eigenen Bühne gespielt werden, sondern auch zahlreiche Rezensionen der deutschen und ausländischen Presse, die die Inszenierungen loben und die Projekte hervorheben, wie auch insgesamt das große Medieninteresse. Alle Jahrgänge wurden in die staatliche Künstleragentur (ZAV/ZBF) aufgenommen und auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich vermittelt. Informationen über den Status der Schule kann man gegebenenfalls bei Frau Birgit Durand –ZAV/Künstlervermittlung (030 / 555599 – 6816) einholen.
Großes Interesse an unseren Absolventen zeigen auch viele Filmagenturen, die sie gerne vermitteln, u. a.: „Das Imperium“, „Underplay“, „Agentur Scherf“, „Agentur Siewert und Knittel“, „Agentur Krüger“, „Spielkind“, „Agentur Reimann“, „Agentur Starke - acting with people“, „Agentur Seven“, „Agentur BiZZybody“. Die Schule gibt u.a. Theater- und Filmregisseuren die Möglichkeit, die Studenten an den Wochenenden regelmäßig auf der Bühne zu sehen. Hinzu kommt die Produktion von Showreels, die für die Filmagenturen von der Schule organisiert werden.
Viele Absolventen arbeiten als Filmschauspieler/innen. Die Einflüsse der polnischen und osteuropäischen Ausbildungsmethodik – stärkere Betonung des psychologischen Spiels – machen unsere Absolventen besonders für das Kino geeignet.
Die durch ihre Kinoerfolge Bekanntesten sind: Karolina Lodyga, zu sehen u.a.: „Im Angesichts des Verbrechens“ von Dominik Graf mit u.a. Marie Bäumer, Max Riemelt und Bernd Stegemann. Das TV-Drama, in dem sie die Rolle der Katharina spielt, gewann den Deutschen Fernsehpreis 2010 in der Kategorie „Bester Mehrteiler“.
In der TV-Serie „Anna und die Liebe“ (Telenovela, Sat.1) spielt sie außerdem aktuell wieder die Rolle der Katja Polauke.
Außerdem ist Karolina Lodyga aktuell in den ZDF-Krimiserien "Küstenwache" und “Der Kriminalist“ zu sehen.
Sie feierte auch große Bühnenerfolge u.a. in „Nackter Wahnsinn“ – in der Komödie Dresden.
Rezensions-Ausschnitte über Karolina Lodyga:
„Seiteneinsteiger und Absolventen von Schauspielschulen wollen im Fernsehen groß rauskommen. Aber selten findet sich unter ihnen ein Highlight wie Karolina Lodyga.“ (…)
„Von Darstellern in den Telenovelas darf der Zuschauer oft diesbezüglich nicht so viel erwarten. Umso überraschter war die Fachwelt, als sie Karolina Lodyga zur Kenntnis nahm, die mit der Rolle der Katja Polauke ihr Debüt bei SAT.1 in "Anna und die Liebe“ gegeben hatte und mit ihrer Performance faszinierte. (…).“
Günter Felbert (Medienprofi): „(…) sie hat eine gute Ausbildung absolviert und mich persönlich bei 'Anna und die Liebe‘ durch das Vortragen der unterschiedlichen Gefühlswelten, die ihre Rolle Katja durchleben muss, als Fan gewonnen. Kompliment!" “Schauspielerin Karolina Lodyga im Porträt“ mit suite101.de, 29.11.2009, Jörg Tilmes.
Angelique Kutzner, Absolventin 2007, ist am 11. Oktober 2010 auf SAT.1 in "Schicksale - und plötzlich ist alles anders" zu sehen.
Axel Hartwig war zu sehen u.a. in dem Kurzfilm „Rummel“, HR, Regie: Benjamin Teske, u.a. Publikumspreis Filmfest Dresden 2010, DAFF Filmpreis der Jury Kategorie Junger Film 2010. Und in „Narben in Beton“, NR, R: Juliane Engelmann, P: KHM/subkutan film – Preis: „Berlinale Perspektive deutsches Kino“; nominiert für den Deutschen Nachwuchsfilmpreis 2011; Erhalt „Praedikat Wertvoll“; nominiert für „Beste Regie“ beim Studio Hamburg Nachwuchspreis, 2010.
Auszeichnungen: „Rummel“, u.a. Publikumspreis Filmfest Dresden 2010, DAFF Filmpreis der Jury Kategorie Junger Film, 2010, nominiert für Deutschen Nachwuchsfilmpreis 2011.
„Narben im Beton“, „Praedikat Wertvoll“, nominiert für „Beste Regie“ beim Studio Hamburg Nachwuchspreis, 2010; Berlinale Perspektive deutsches Kino, 2010.

Mehmet Bozdogan: Bekannt u.a. als Kriminalbeamter Bülent Celik (durchgehende Rolle) in der erfolgreichen ZDF TV-Serie „Der Kriminalist“ mit Christian Berkel und Frank Giering. In der Türkei ist er inzwischen zu einem Filmstar geworden als Darsteller vieler Hauptrollen im Film und TV-Serien.

Agnieszka Guzikowska: Sie ist in zahlreichen TV- und Theaterproduktionen zu sehen („Two Funny“, Sat.1, „Unser Charly“, ZDF). U.a. war sie von 2007 – 2008 Teil des Teams bei „Die Abzocker“, Sat.1 .
Am Montag, 27. Juni 2011, ist sie im ZDF um 20 Uhr 15 in dem Thriller "Die Frau aus dem Meer" (Regie: Niki Stein) neben Anja Kling und Ulrich Tukur zu sehen. Außerdem hat sie im letzten Jahr zwei Hauptrollen am Theater am Kudamm gespielt.
Viele Absolventen hatten und haben aktuell Auftritte und Engagements an zahlreichen deutschen Theaterbühnen: u.a. Deutsches Theater Berlin, Schauspiel Leipzig (heute: Centraltheater), Altonaer Theater Hamburg, Kleist Forum Frankfurt/Oder, Hebbel Theater Berlin, Neuköllner Oper Berlin, Atze Theater Berlin, Hans Otto Theater Potsdam, Komödie Dresden, Komödie Braunschweig, Theater Trier, Schlosstheater Celle, Staatstheater Braunschweig, Landesbühne Sachsen-Anhalt, Stadttheater Wolfsburg, Theater Altenburg/Gera, Theater Nordhausen, Landesbühne Rheinland-Pfalz, Theater für Niedersachsen, Shakespeare Company, Theater am Puls Schwetzingen, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Theater und Orchester Heidelberg, Theater des Ostens, Stadttheater Cöpenick, Theater auf Tour Frankfurt/Main, Bittersüß Ensemble Hamburg, Landesbühne Niedersachsen-Nord (Wilhelmshaven), Komödie im Bayerischen Hof. Hinzukommen die Auftritte im Ausland, hauptsächlich in Polen, siehe Internationales.
Unsere Absolventen aktuell am Theater:

Susanne Strach: als Gretchen im „Faust“ im Theater Trier. Außerdem ist Susanne Strach in der Hauptrolle von „Water under the Bridge“ (R: Jytte Hill, HfbK Hamburg) auf dem 22nd Galway Film Fleadh Festival in Irland, Juli 2010, zu sehen.

Timothy Nicolai hat seit dem 1. Januar 2011 einen Festvertrag für anderthalb Jahre an der Landesbühne Sachsen-Anhalt, an der er vorher als Gast gespielt hat.
Am 25. November 2010 fand die Premiere von 'Die verzauberten Brüder' von Jewgeni Schwarz, inszeniert von Peter Kube, statt. (Rolle: Bären Meister Petz). Das Stück wird auch im neuen Jahr noch gespielt.
Am 5. März 2011 wird die Premiere von Frank Wedekinds 'Frühlingserwachen', inszeniert von Martina Bode, stattfinden. (Rolle: Hänschen Rilow).
Vorher war er in der Hauptrolle des Norman Besseth in „Cash – und ewig fließen die Gelder“ (Komödie von Michael Cooney, inszeniert von Peter Kube) an der Landesbühne Sachsen-Anhalt Lutherstadt Eisleben zu sehen. Premiere: 02. Oktober 2010.

„Die Entdeckung dieser Festspiele aber ist zweifellos Vanessa Rose als Trina. Ihre schauspielerische Kraft, ihre Präsenz auf der riesigen imaginären Bühne, ihre Spiellust und nicht zuletzt ihre mal rührend, mal verzweifelnd und mal aufbegehrend vorgetragenen Lieder – wie der gesamte Sound aus der Feder von Rockpoet Stefan Stoppok – lassen aufhorchen. Die Besetzung der erst seit einem Jahr zum Ensemble des Landestheaters gehörenden jungen Schauspielerin als Gauklerin war ein Glücksgriff.“ Osterländer Volkszeitung, Ellen Paul, 26./27. Juni 2010.
Seit September 2010 ist Vanessa Rose als Gretchen im „Faust“ im Theater Altenburg/Gera zu sehen, R: Amina Gusner.
„Und doch kommt mit diesem Gretchen von Vanessa Rose eine andere Farbe in diese eher ärgerliche Inszenierung. Sie hat dieses Wollen zu und zugleich Fürchten vor den Gefühlen, ist ernst- und mädchenhaft zugleich. Wenn Mephisto sich zwischen das Paar auf dem Sofa drängt und Faust von der Religion zu dozieren beginnt, zieht sie sich zurück (und Shirt und Jacke wieder an, die sie schon abgelegt hatte).“ (Quelle: http://www.nachtkritik.de von Uta Grundmann, 26. September 2010.)
„Kann gut sein, dass diese Margarete (Vanessa Rose) die größte Überraschung der Inszenierung ist. Bei ihrem Anblick beginnt Faust zu sabbern und Mephisto kennt die Welt nicht mehr. Vanessa Rose ist ernst- und mädchenhaft zugleich, sie ist die Wildeste beim Tanz à la Bollywood, die naiv Trällernde, die für Faust alle guten Vorsätze über Bord wirft. Sie ist hungrig nach Leben und wird zur Furie, als Bruder Valentin (David Lukowczyk) Ehre und Anstand einfordert. Sie ist Mörderin und noch als Opfer unbesiegt. Vanessa Rose gelingt die wohl emotionalste Szene des Abends, wenn sie mit zitterndem Kinn und riesengroßer Angst in den Augen am Bühnenrand hockt. Und während Faust Mephisto anjammert, das Leben seiner Liebsten zu retten, nimmt sie im Kerker ihr Schicksal an: "Der Mutter den besten Platz geben,/Meinen Bruder sogleich darneben,/Mich ein wenig zur Seit,/Nur nicht gar zu weit!/Und das Kleine mir an die rechte Brust." Da ist sie ganz nah am Gefühl, ganz nah bei sich selbst. Und Faust steht am Schluss mit dem Rücken zum Publikum und dirigiert sein Weltenorchester.“ (Quelle: OTZ von Sabine Wagner, 28. September 2010.) .
Fares Bouattoura: war ab September 2010 in „Nibelungen“ im Schlosstheater Celle zu sehen, R: Kalle Kubik. Zuvor war er dort als Cassio 2010 zu sehen in „Othello“, R: Horst Ruprecht. Festes Engagement im Schlosstheater Celle. Und das sagt die Presse:
„Schulstress im Schlosstheater: Das Stück „Aussetzer“ von Lutz Hübner erzählt davon, wie ein Hauptschüler und eine Lehrerin sich zu verstehen lernen – jedenfalls scheint es so … Eine kompakte Premiere in der Kleinen Residenzhalle in Celle. (…)
Regisseurin Julia Heinrichs hat die richtige Balance zwischen Problembewusstsein und Unterhaltung gefunden. (…)
Beide Akteure haben zwischendurch nacheinander eine Szene mitten im Publikum. Einige Zuschauer werden dabei auch angespielt, aber es spricht für die Sensibilität von Darstellern und Regisseurin, dass dies ohne Peinlichkeit vonstatten geht – niemand muss sich belästigt fühlen. Die Idee hat zudem etwas Naheliegendes, können doch Überlegungen nichts schaden, inwiefern man selbst auf die eine oder andere Weise mit den Inhalten der Geschichte zu tun hat. (…)
Farès-Brahim Bouattoura überzeugt: Sein Chris ist physisch sehr präsent, facettenreich und streckenweise auch komisch, ohne dass der Darsteller seine Rolle denunzieren würde.“
Karsten Zinser: ist seit der Spielzeit 2009/10 an der Landesbühne Niedersachsen-Nord (Wilhelmshaven) in „King A“, R: Natascha Kalmbach und in „Das Gespenst von Canterville“, R: Natascha Kalmbach zu sehen. Außerdem ist er am Schlosstheater Celle in „Wir im Finale“, R: Michael Kokoschka.

Natalia Herrera-Szanto: Ab März 2010 in der Hauptrolle der Lotte in „Goethe- Die Leiden des jungen Werther“, R: Sascha Oliver Bauer im Theater am Puls, Schwetzingen zu sehen.
Ab April 2010 in der Hauptrolle der Anna in „Neiss- Jakobswegsisters“, R: Jörg Mohr im Theater am Puls, Schwetzingen zu sehen.
„(…) Leidenschaftlich verkörpert Bastian Michael den empfindsamen Liebestrunkenen, den langsam aufkeimenden Wahnsinn. Und auch Natalia Herrera weiß in der Rolle der subtilen Schönen durchweg zu gefallen. Ihrem Spiel gelingt eine tief anrührende Darstellung der leidvollen Verstrickungen. So vermag die prägnante Inszenierung von Thomas Flachs und Ingo Lechners Bühnenfassung auf ganzer Linie zu überzeugen. Mehr noch: Sie verleiht dem Briefroman eine beeindruckende Lebendigkeit.“ Mannheimer Morgen, 11.10. 2009 “Werther-Premiere/Dichterfürst Goethe am Puls der Zeit, Dennis Baranski.
„(…) Die bestechendsten Szenen waren jene, in denen Natalia Herrera als Anna ihre Ängste, Wünsche und Hoffnungen aufzeigte. Als liebevolle Mutter und verständnisvolle Gattin opfert sie ihre ganze Zeit der Familie und merkt spätestens dann, dass sie einfach nur zum Mobiliar gehört, als ihr Geburtstag vergessen wurde. Natalia Herrera beherrscht ihr Handwerk mit solcher Souveränität, dass man von der ersten bis zur letzten Minute von ihrer Bühnenpräsenz fasziniert und gefesselt war.“ Schwetzinger Zeitung, 19.04.2010 “Mit Ironie und beißendem Witz“, Maria Herlo
Da die „Transform Schauspielschule“ besonders auch die musikalischen Begabungen der Studenten fördert, können viele von ihnen als Sänger/innen und Kabarettschauspieler/innen arbeiten. Zumeist sind sie mit ihren eigenen Chansonprogrammen unterwegs. Die Erfolgreichsten von ihnen sind:
Désirée von Delft und Nikolas Krüger sind Preisträger von „Jugend Musiziert“ 2009. Sie gastierten mit ihrem Chanson-Cabaret Programm „Frauenhommage“ 2010 auf vielen Berliner und deutschen Bühnen. Zurzeit sind sie mit ihrem neuen Programm Duo Tiramisu - eine kleine Sehnsucht in Berlin unterwegs.
Désirée von Delft ist außerdem demnächst in der RTL-Serie "Jugendliebe" (Regie: Peter Pippig;
Rolle: Andrea) und im Herbst in dem ARD-Spielfilm "Nur mit euch", u.a. mit Hardy Krüger jr., Sophie Schütt, Katja Studt, Gila von Weitershausen und Charles Brauer (Regie: Udo Witte; Rolle: Praktikantin) zu sehen.
Für die Spielzeit 2011/2012 hat sie ein Engagement am Kinder- und Jugendtheater vom Theater Dortmund (staatliche Bühne).